Poesie
Ein Tag den keiner mag*
© Heiko Range
über den man oft nicht Reden mag.
Wenn jemand still auf Reisen geht,
plötzlich wie vom Wind verweht.
Die Wiederkehr wird es nicht geben,
es ist die Reise nach dem Leben.
Der Trennungsschmerz, die Hilflosigkeit,
Trauer macht sich in einem breit.
Tränen fallen leise nieder,
Sehnsucht spürt man immer wieder.
Seelenschmerz einen lange quält,
Weil auf „Warum?“ die Antwort fehlt.
Wenn du nun „zur letzten Ruh“
das liebste deckst mit Blumen zu,
und tief im Herzen schließt fest ein,
so wird es immer bei dir sein.
Es ist dann nicht Tot sondern bleibt nur vermisst,
solang nur das liebste, im Herz stets drin ist.
Regentropfengruß*
Regentropfen an mein Fenster,
schimmern zart und fein,
sie klopfen ganz sacht an,
als wollten sie herein.
In den vielen Tropfen,
da sah ich plötzlich Dich.
Ich rieb mir schnell die Augen,
denn fassen konnt ich’s nicht.
Es war leider nur ein Traum,
das ich dich hab gesehen.
Wo bist du nur so sag es mir,
würd dich gern wieder sehen.
Der Wind verwandelt all die Tropfen,
in tausende von Tränen.
Sie Perlen ab aufs Fensterbrett,
ich tu mich nach Dir sehnen.
Vielleicht waren sie ja ein Gruß,
von Dir aus weiter Ferne.
Das die Tropfen sagen sollten…
„Du, ich hab dich gerne!“
© by Heiko Range
Ein Ostergruß an Euch alle
*
Auch wenn es draußen schneit und weht,
der Schnee ein’ bis zum Halse steht,
so ist’s für dieses Jahr soweit,
es beginnt die Osterzeit.
Ich wünsche für dies schöne Fest,
das jeder es sich gut geh’n lässt.
Das jeder recht viel Eier findet,
und keins davon im Schnee verschwindet.
Dieses Gedicht, für Euch, von mir,
soll Ostergrüße übermitteln hier.
In diesem Sinn, genießt die Feier.
Das wünscht Euch Heiko. – nun los. Sucht Eier! ;)
© Heiko Range
Ein neues Gartenjahr*
© Heiko Range schreibstueble.de
Des Winters raue Zeit vergeht,
Frühling vor der Türe steht.
Die Gärtner fangen langsam an,
vorzuziehen, was man kann.
Ob Rotkohl, Gurke und Tomate,
Zwiebel, Paprika, Salate.
Alles was das Herz begehrt,
ist dem Gärtner, Mühe wert.
Doch eines weiß ein Gärtner nicht:
Was dieses Jahr einem verspricht!
Regnet es den Sommer über,
oder schwitzen alle wieder?
So unbestimmt wie alles ist,
bleibt man dennoch Optimist.
Irgendwas wird schon gedeih’n,
doch lasst es nicht nur Wildkraut sein.
Und hier nun jetzt, zum guten Schluß,
verbleibe ich mit „Gärtnergruß“.
Auf ein neues Gartenjahr,
besser wie das Alte war.
Winter Ade!*
© Heiko RangeNicht mehr lang dann ist’s so weit,
vergehen tut die Winterzeit.
Es schmilzt dahin der letzte Schnee,
und Blümlein schieben in die Höh’.
Der Lenz gibt bald sein Stell-dich-ein,
mit ersten warmen Sonnenschein.
Es grünt und blüht an allen Ecken,
auf Wiesen, Bäumen und auch Hecken.
Der Lenz verzaubert uns dann wieder,
mit Blütenpracht und Duft vom Flieder.
Auch das Schwälbchen kehrt zurück,
Bald ist Frühling – welch ein Glück.
Tage kommen, Tage gehen*
© Heiko Range
Tage kommen, Tage gehen,
mal sind sie schwierig – mal sind sie schön.
Jeder von ihnen ist anders bestückt,
Kein Tag kehrt jemals wieder zurück.
Darum sieh jeden Tag in deinem Leben,
als etwas ganz besonderes eben.
Vergangene Zeiten bleiben zurück,
deshalb immer positiv nach vorne den Blick.
Der neue Tag kann schöner sein,
lass Dich einfach auf Ihn ein.
Und ist er es nicht, dann Pfeife doch darauf,
am nächsten Tag geht erneut die Sonne auf.
Winter*
© Heiko Range
Flocken schweben leise nieder,
und der Garten ruht mal wieder.
Tief verschneit sind Feld und Beet,
kein Gärtner vor die Türe geht.
Er sitzt ganz still im Lehnstuhl drin,
nach Frühling steht ihm nun der Sinn.
Doch solang es draußen stürmt und schneit,
ist’s halt noch keine Frühlingszeit.

Wie das Leben so spielt.*
© by Heiko Range
Das Leben ist gewürzt mit Scherz,
doch oftmals trifft ein auch viel Schmerz,
Man tut einst Fremden echt was Gutes,
und ist dabei steht’s frohen Mutes,
es machte allen richtig Spaß,
ein jeder von uns wollte das.
Fremde wurden Freunde, das quasi über Nacht,
dann hat des Lebens Schicksal mich unsanft wach gemacht.
Denn es kam dann jemand aus der Ferne,
und bot den Griff nach goldnen Sterne.
Alles sollt bald anders sein,
ich stellte meine Dienste ein.
Immer seltener kam der Gruß, „wie geht’s?“
Die E-Mails wurden weniger, steht’s.
Dann kam der Moment da war es aus,
kein Schall klang mehr in das Haus,
Man hatte echt ne schöne Zeit,
nun ist alles – so fern – so weit.
Drum zog ich darunter einen Strich,
jedoch die Zeit vergessen kann ich nicht.
Die Kommunikation stellte ich dann ein,
wollt nicht der Klotz am Beine sein.
Verbunden war alles mit Freud und Leid,
hoffentlich heilen die Wunden im laufe der Zeit.
Ich trug sie im Herzen bis es nimmer mehr ging,
Geschichte ist nun alles an dem mein Herzblut einst so hing.
Es gab kein böses Wort und auch kein Geschrei,
mit immer mehr schweigen war plötzlich alles vorbei.
Ich zog mich zurück und kann’s nicht verstehen,
wie alles tat so schnell vergehen.
Jedoch das Leben es geht weiter,
drum Blick ich in die Zukunft – heiter!
Wenn ich ein Saatgutkörnchen wär…*
© by Heiko RangeWenn ich ein Saatgutkörnchen wär,
hätt ich’s im leben ganz schön schwer.
Bei Tag und Nacht heran gereift,
hat der Gärtner mich doch abgestreift,
von der Pflanze die mir nützte,
und mich vor Wind und Wetter schützte.
Er steckte mich, Oh meine Güte,
in eine kleine dunkle Tüte.
Dort lag ich dann die ganze Zeit,
kein’ Lichtstrahl sah ich weit und breit.
Nach Wochen voller Dunkelheit,
hat man mich wieder dann befreit.
Ich dachte, jetzt kann’s aufwärts gehen.
Doch was hab ich da gesehen?
Der Gärtner kommt schon angerannt,
nimmt mich wieder in die Hand,
und steckt mich in ein Topf hinein,
dann prasselt Erde auf mich ein.
Nun liege ich wieder hier erneut,
im Dunkeln – was mich gar nicht freut.
Doch jetzt wird es erst richtig Krass,
Denn ich werd von oben nass.
Das kann’s nicht sein, so dacht ich mir,
was macht man denn nur mit mir hier?
Durchgeweicht bis auf mein Spross,
ich nun in die Höhe Schoss.
Denn ich wollte nun mal sehen,
wie es sollte weiter gehen.
Ich schob so kräftig wie ich kann,
gegen die verdammte Erde an.
Eines Tages war’s soweit,
ich hatt’ mich aus der Erd’ befreit,
Und sah nun endlich wieder Licht,
was gülden sich in Wolken bricht.
Nun war ich Frei und konnt’ gedeihen,
Als keines Pflänzchen jung und fein.
So dachte ich es wäre schön,
hier festgewurzelt da zu stehen.
Doch wer kommt da wie ein Schlumpi?
Des Gärtners Hund, der große Lumpi.
Er rennt herum und passt nicht auf,
und tritt natürlich auf mich drauf.
Das ich geknickt war, könnt Ihr verstehen,
jedoch die Pein die sollt’ weiter gehen.
Lumpi spürte einen Drang,
und steuerte ein Plätzchen an,
Und wie könnt es anders sein,
schlug Lumpi meine Richtung ein.
Und Eh ich mich noch konnt’ verstecken,
hatte ich echt Dreck am Stecken.
Dann drehte sich herum, Freund Blase,
und kam mit seiner feuchten Nase.
Er schnupperte ob’s gut gelungen,
und mich hat’s in die Knie gezwungen.
Nach ein paar Tagen voll mit Dreck,
wischte ein Regen alles weg.
Und wie ich kam zu neuer Kraft,
hat mich der Gärtner hingerafft.
Dieser meinte schließlich nun,
mich in die Suppe rein zu tun.
Dem Gärtner schmeckte ich vorzüglich,
und wo endete ich schließlich?
Nach dem Weg durch Gärtners Magen,
tat man mich zum Miste tragen.
Dort wurde ich dann zu Erde fein,
und bedecke nun ein Saatkörnlein.
Im Schatten des Stein.*
© by Heiko Range ~ schreibstueble.de
Im Schatten des Stein
wie Wohl ich mich fühl.
Du Schatten vom Stein,
bist so erfrischend kühl.
Schützt uns vor dem heißen Strahl,
den die Sonne schickt zu Erden.
Du bist für mich die richt’ge Wahl,
um abgekühlt zu werden.
Ein Sommertag*
© by Heiko Range ~ schreibstueble.de
Es entschwindet leise und sacht,
der lange graue Schatten der Nacht.
Die Blüten der Blumen sie sind noch fest zu,
die Jäger der Nacht gehen langsam zur Ruh.
Die funkelnden Sterne löschen aus ihr Licht
der Mond versteckt sein Angesicht.
Bald erstrahlt der Sonnenschein,
ein neuer Tag bricht nun herein.
Des Tages erster Sonnenstrahl,
im morgendlichen Dunst,
ein Farbenschimmer in Spektral,
macht jenen Augenblick zur Kunst.
Auf jedem winzigkleinen Pflanzenblättchen,
sitzen kleine Tau-Tropf-Kettchen,
glitzern mit perligem Schimmer,
Synchron dazu im bunten Geflimmer.
In Mitten dieser Paradiesisch Pracht
Flora und Fauna nun langsam erwacht,
Die Blütenknospen öffnen sich sacht,
und locken die Bienen mit frischer Pollenfracht.
Ein munterer Rinnsal plätschert leise ins Tal,
über Stöckchen und Steinen in unendlicher Zahl.
Drauf schwimmt schnatternd ein Wildentenpaar,
und bring das Schwimmen bei ihrer Kinderschar.
Die Sonne sie schiebt sich bald zum Zenit,
erwärmt dabei die Mutter Erde mit.
Löst auf den Dunst – zieht ihn Empor,
Wolken kommen nun hervor.
So klein so zart und ganz manierlich,
noch sind die Wolken richtig zierlich.
Und wie sie so ziehen am Firmament,
so strahlend und weiß in jenen Moment..
Doch die Sommersonne will noch mehr,
schickt erbarmungslose Hitze daher,
und lässt die Atmosphäre brodeln,
tut die Wölkchen rasch ummodeln.
Die Wolken die Eben noch so von der Erden
aussahen wie Himmelsschäfchen Herden,
wandeln sich rasch zu riesigen wilden,
Blumenkohlförmigen Wolkengebilden.
Und kommen nun ganz grau und schwer,
richtig bedrohlich am Himmel daher.
Die Sonne bereits hinter den Wolken verschwindet,
dies jedoch keinerlei Abkühlung findet.
Die Luft wird zunehmend drückend und schwer,
und wärmer wird es immer mehr.
Aus der Ferne heran tut auch schon rollen,
erstes, leises Donner grollen.
Blitze zucken jetzt ganz schnell,
machen kurz den Himmel hell,
und aus der Wolkenwand oh graus,
fällt Regen und auch Hagel raus.
Prasselt ein auf Feld und Flur,
als wollt es strafen die Natur.
Sturm durchstreift mit gnadenlos Gier,
das Land, Feld und auch Waldrevier.
Es tost und braust das Gewitter, als wär’ es das Ende,
doch plötzlich kommt auf einmal die Wende.
Die Wolke reißt auf und sie durchbricht,
der Sonnenstrahl mit hellem Licht.
Und zeigt darauf ganz zaghaft sacht.
des Regenbogen – Farbenpracht.
Die Wolken zerfallen immer mehr,
Es zeigt die Sonne sich wieder her.
Die Natur wirkt wieder klar und rein,
im Abendlichen Sonnenschein.
Der saubere Duft wird noch vernommen,
das Abendrot ist schon gekommen.
Die Blütenblätter gehen schon zu,
das Erdenleben kommt zur Ruh,
der Sommertag, er ist vollbracht,
es bricht herein das dunkel der Nacht.
Immer fort vom Heimatort.*
© by Heiko Range ~ schreibstueble.de
Von West nach Ost, von Süd nach Nord,
täglich zieht’s die Menschheit fort.
Nach neuen Zielen steht der Sinn,
drum reisen alle gleich dahin.
Ich mir jedoch die Frage stelle,
mal ganz Eben auf die schnelle,
müssen all die Reisen sein?
Gibt so schöne Ecken auch daheim!
Und vor vielen Jahren auch,
kannte noch niemand diesen Brauch,
sich in ein Flugzeug rein zu setzen,
und um die ganze Erd’ zu hetzen.
Um mehr zu sehen wie Hinz und Kunz,
was macht der Fortschritt nur mit uns?
Es wird sich geärgert über hohe Spritpreise,
doch immer weiter geht die Reise.
Jeder Streifen am Himmel vom Flugzeug erbracht,
hat uns wieder ein Stückchen weit ärmer gemacht.
Teils in materiellen Dingen der Welt,
andererseits wir auch die Natur damit nur gequält.
Eben – weil man sich nicht mehr bekennt,
zu schönen Fleckchen die man auch Heimat nennt.
Hier tut verkommen was einst manch schöner Brauch,
Man fliegt weit weg zum Sonnen – Heimatland ist nur Schall und Rauch.
Wind*
Einmal zaghaft dann mit Gebraus
weht er um Ecken von jedem Haus.
Manchmal aber auch ganz keck,
fegt er Schirm und Mütze weg.
Schiebt voran das Wolkenmeer,
bringt uns Regen – Segen her.
Wirbelt auf dem Feld herum,
wirft auch ganze Bäume um.
Pustet durch Gestrüpp und Hecken,
als wolle er sich darin verstecken.
Selber zu sehen ist er nicht,
der Natur gemachte Wicht.
Säuselt mal leis als Himmlisches Kind,
in den Blättern der Bäume – es ist der Wind.
© Heiko Range ~ schreibstueble.de
Frühjahr*
Wenn aus dunkler Winternacht,
das Schneeglöckchen vom Schlaf erwacht,
des Hummels und der Bienen gebrumm
ertönt um den Krokus leis herum.
Rasch die Narzissen diese kecken,
sich gen Himmel hoch erstrecken.
Hyazinthen, Blumenduft
durchsteift die frische Atemluft,
und der Tulpen Farbenpracht,
unseren Augen Freude macht.
Der Flieder gibt sein stell dich ein,
mit tausend Doldenblüten fein,
Dann mein Freund es ist so weit,
endlich wieder Frühjahrszeit.
© by Heiko Range – schreibstueble.de
Lauf der Natur*
Wie herrlich ist gar anzusehen,
des Frühlings erstes Blattesgrün.
Die geweckt vom ersten Sonnenstrahl
an den Bäumen die noch kahl,
nun endlich aus Knospen sprießen,
und den warmen Tag genießen.
Sie recken sich zum Firmament,
und wachsen dabei vehement,
um die Bäume zu beschützen,
wenn sie bald im Sommer schwitzen,
und der Sonne güldner Strahl,
wird dem Baum dann nicht zur Qual.
Kurz darauf im Malerzimmer,
leuchten sie in bunten Schimmer,
Herbstes Nebelschwaden zeigen dann,
das Blattlaub hat sein Dienst getan.
er färbt sie bunt, sie fallen herab,
decken der Bäume Wurzel ab.
Damit den Bäumen bei Frost und Schnee,
zu keiner Zeit schaden entsteh,
Wenn die Flocken fröhlich tänzeln,
und an dem Bäumen Eiskristalle glänzen.
ist’s dann vorbei mit Frost Schnee und Wind,
Natures Rhythmus von neuen an beginnt.
© Heiko Range –schreibstueble.de
Jägerlatein*
Ging der Jäger auf die Pirsch,
wollte jagen Reh und Hirsch.
Stieg bald auf die Kanzel rauf,
lud noch schnell Flinte auf.
Nahm Reh und Hirsch von vorn,
zwischen der Flinte Kimme und Korn.
Da kam ein Windgebraus und husch,
verschwunden waren sie im Busch.
Der Jäger in der Kanzel schrie,
mein lieber Mann das gab’s noch nie.
Also hieß es erstmal warten,
auf den nächsten großen Braten.
Es wurde Nacht, die Zeit vergeht,
nirgendwo ein Wildbret erspäht.
Auf einmal am Hochsitz ein gerüttel,
unter Ihm eine Horde Schwarzkittel.
Darunter Ein Keiler so groß wie ein Bär,
und wog sechs Zentner oder gar mehr,
Er nahm die Büchse rasch zur Hand,
suchte sich nen festen Stand,
und drückte ab, der Schuss schlug quer,
den Keiler sah er nimmer mehr.
Nun war er es Leid und nahm seine Flinte,
fuhr nach Haus zu Frau und Kinde,
was Ihm widerfuhr erzählte er kein,
das wäre sonst was fürs Jägerlatein.
© by Heiko Range schreibstueble.de
Die Kohlmeise „zizibäh“*
Schwarz wie das Moor weiß wie der Schnee,
gelb wie die Sonne, grün und blau wie Gras und See,
auf diese schöne Buntgefiederte Weise,
hat gut getarnt sich die Kohlmeise.
Doch verrät sie sich das ist kein schmäh
mit Ihren lauten „zizibäh zizibäh“.
Dieser Ruf im Frühjahr schallt,
durch manchen Garten und auch Wald.
Er soll locken an ein Meisenweib,
Frühling ist ja Paarungszeit.
Wen das rechte Nest gefunden,
ruft das Männchen über Stunden,
schau was ich für ein Nest erspäh,
sei mein Partner – zizibäh.
und wenn das rechte Weib betört,
es auf diesen Lockruf hört.
So schaffen beide zugleich dann,
erstes Nistmaterial heran.
Flechten Gras und Moos hinein
das Nest soll auch gemütlich sein.
Ist all dies soweit geschehen
kann es ans Brüten gehen.
In des Nestes Höhle kommen sodann
vier bis zehn Eier an.
Die dann wohlbehütet,
von den Meisenfrau ausgebrütet.
Nach 12 Tagen brüten dann Geschrei,
mit der Ruhe ist’s vorbei.
Bis zu zehn Mädels und auch Buben,
hocken in der Kinderstuben,
Meisenfrau und Meisenmann,
schleppen nun das Futter an.
Unermüdlich, Stund für Stund,
geht es nun am Neste rund,
Denn die Meisen klein und Jung,
warten auf die Fütterung.
Insekten die Ihr uns so plagt,
Die Meisen auf Euch machen nun Jagd.
Um Ihrer hungrigen Meute,
zu bringen steht’s die fette Beute.
Und nach ein paar Tagen schon,
fliegen die Jungen auf und davon,
um eigene Nester zu finden,
und eigenen Nachwuchs zu gründen
Und in der Kirschbaumkrone
wie ein König auf dem Throne.
Sitzt bereits das Männlein wieder
Putzt sich flink noch das Gefieder
Ist wieder bereit für die Balz
und schreit laut aus seinem Hals,
kommt Ihr Weibchen „zizibäh“
schau was ich für ein Nest erspäh…
© by Heiko Range
Gute Reise*
Am Himmelsblau,
ohne Wolkengrau,
zieht auf seiner Bahn,
ein Flugzeug heran.
Mit weißem streifen,
zieht es schleifen,
Ich winke ihm zu,
genauso wie du.
Wünsch ihn auf die Weise,
eine angenehme Reise,
in alle Länder dieser Welt,
ich bleibe hier – weil’s hier mir gefällt.
(c) by Heiko Range

Vergänglichkeit*
In der kühle der Nacht,
ein Tautropfen erwacht,
Er war so kein so zart und schön,
wollt die große Welt ansehen.
Schimmerte schön, als der Tag erwachte,
bis ihm die Sonne den gar ausmachte.
Zu schnell vorbei war seine Zeit,
noch nicht richtig da schon war es so weit.
Darum – carpe diem – genieße den Tag,
niemand weis, was der nächste Dir bringen mag.
© by Heiko Range
Wo kommen nur die Steine her?*
An einem hohen Bergescliff
vor einem schönen Meeresriff
neigen sich zum Meer hinaus,
große Felsenstücke raus.
Die durch Wasser Wetter Wind
reichlich mitgenommen sind.
Einmal war es dann so weit,
als es kräftig stürmt und schneit.
Durch Natures mächtiger Hand,
brachen die Felsen von der Wand.
vielen in das Meer hinein
zersplitterten zu Steinen fein.
Seit Jahr und Tag an Ort und Stelle
können nun Welle für Welle,
Sie auf große Reise gehen,
endlich andere Welten sehen.
Die kraft des Wassers, die salzige See,
tat vielen Steinen ganz schön weh,
das Meer fraß manche Steine aus,
sie boten Meerestier ein Haus.
Ein paar Steine wurden rund,
auf dem tiefen Meeresgrund.
Und aus mancher grauen Hülle,
trat heraus in bunter Fülle,
Rubin Smaragd und Edelsteine,
große mittler und auch kleine.
Die Steine bunt mit glattem Rand
spült das Meer bald an den Strand.
Die Schönsten sammle dir schnell ein,
schmücke dich mit bunten Stein.
Ein jeder von Ihn spendet Kraft.
Heilt Wunden, die manch Arzt nicht schafft.
Sie spenden Energie und Mut,
dadurch fühlst du dich so gut.
Auch hast du ewig Glück im Leben,
durch die Macht der Steine eben.
Die Steine in der Art und Weise,
durch Ihre langen weiten Reise,
was ist da nur mit ihn geschehen?
Das wirst du auch sogleich noch sehen.
Durch des Meeres Energie,
Neptun führte die Regie,
Wurd’ jedes Steinchen so wie nie
vollgeladen mit Magie.
Wer an die Kraft der Steine glaubt,
und sich des Glaubens nicht beraubt,
Hat Glück und Kraft auf Ewigkeit,
bei Tag und Nacht zu jeder Zeit.
Und liegt dir mal im Weg ein Stein,
so nimm ihn in den Augenschein,
Leuchtet er im Sonnenschein,
Könnt er vom Meer gekommen sein.
Er hat schon so viel mehr,
auf seinem Weg hier her,
das wirst du nun verstehen,
auf dieser Welt gesehen.
Ich wünsche Dir die Kraft der Steine
das Du bleibst stets auf den Beine,
Und habe Glück auf Ewigkeit -
sowie die allerschönste Zeit.
© by Heiko Range
Der Mond hält Wacht.*
Der Mond tut wach am Himmel stehen,
Wolken über sein Gesicht hinwehen,
Ist so schön man glaubt es kaum,
einfach schön fast wie im Traum.
Er schiebt nun die ganze Nacht,
nur für Dich steht’s treue Wacht,
drum wünsch ich dir ne gute Nacht,
der gute Mond gibt auf dich acht.
(c) by Heiko Range

Wie Du und Ich.*
Wenn die Sonne im Meer versinkt.
Mond und Stern am Himmel blinkt,
So unterschiedlich und doch eins,
gehört zusammen, ja so scheint’s.
Geht einer unter springt der andere ein
so sollt es immer auf der Welt mal sein.
Ist das so verwunderlich?
Sind alle so wie Du und Ich?
Wenn Pferde, Kuh und Ziegen,
zusammen auf ner Koppel liegen,
So unterschiedlich und doch eins,
gehört zusammen, ja so scheint’s.
Der stärkere gibt den schwächeren Schutz
das mach sich mal die Welt zu Nutz.
Ist das so verwunderlich?
Sind alle so wie Du und Ich?
Oma braucht Hilfe, ein Kind eilt herbei,
dem Kind geht was schief, schon ist Oma Stand-by.
So unterschiedlich und doch eins,
gehört zusammen, ja so scheint’s.
Es helfen sich gern auch klein und groß.
Liebe Welt das ist Grandios.
Ist das so verwunderlich?
Sind alle so wie Du und Ich?
Ein Mensch in Not, ein Hilfeschrei,
ein Retter naht, und Er ist frei.
So unterschiedlich und doch eins,
gehört zusammen, ja so scheint’s.
Helfen in Not ist immer richtig.
Liebe Welt das so wichtig.
Ist das so verwunderlich?
Sind alle so wie Du und Ich?
Ist jemand traurig, drückt der Seele Schmerz,
Jemand ist da, nimmt Ihn an sein Herz,
so unterschiedlich und doch eins,
gehört zusammen, ja so scheint’s.
Ein Freund so wichtig in schweren Tagen,
Dass liebe Welt das muss man mal sagen.
Ist das so verwunderlich?
Sind alle so wie Du und Ich?
All das konnt ich schon erleben,
mit Dir als richt’gen Freund halt eben
sind so unterschiedlich und doch eins,
gehören zusammen, ja so scheint’s.
Ein Freund wie Dich auf allen Wegen,
Liebe Welt das wird’s für mich nur einmal eben.
Ist das so verwunderlich?
Ja! Denn es sind nicht alle so – wie Du und Ich.
© by Heiko Range

Du bist stark*
Bist du’s noch, oder bist du’s nicht
schaust so tief ins Kerzenlicht.
Voll Kummer und Schmerz dein Herz laut pocht.
Wind erlischt der Kerze Docht.
Bläst Dir der Sturm des Lebens ins Gesicht,
so sage nur - das Stört mich nicht.
Du hast die Kraft, ganz stark zu sein,
anders als der Kerzenschein.
© by Heiko Range
Gesundheit*
Wer gesund ist, froh und munter,
kann rennen Berge rauf und runter.
Soll sich freuen das man gesund,
zum Klagen habe keinen Grund.
Gesundheit, Höchstes gut auf Erden,
alles andere wird schon werden.
© by Heiko Range
Natur*
Wenn ich wander durch Wald und Flur,
seh ich die Schönheit der Natur,
doch Ists nur halb so schön was ich erzählt,
wenn der richtige Partner fehlt.
© by Heiko Range
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